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Ein ganz unvergleichliches Gefühl

2. November 2017

Ein ganz unvergleichliches Gefühl ist es, wenn man sich auf Nordlichterjagd befindet. Ich kann mich noch gut an mein “erstes Mal” erinnen. Wir waren kurz nach Weihnachten in Nordnorwegen. Zu der Zeit ist es dort etwa 21 Stunden dunkel und nur für 3 Stunden wird es dämrig.

Viel Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es für Touristen nicht. Eigentlich kann man nur die Nacht zu Tag machen, sich auf Nordlichtjagd begeben und am Tag schlafen. Das war uns auch schon vorher klar. Allerdings ist so eine Reise schon ein kleines Risiko. Sieht man keine Nordlichter ist hat man außer viel Dunkelheit nur weniger von so einer Reise. Sieht man aber Nordlichter, hat es sich auf jeden Fall gelohnt.

 

Es waren unglaublich spannende Tage. Ständig haben wir den Himmel beobachtet. Wird die Wolkendecke aufreißen? Wird es Nordlichter geben? Werden wir es schaffen sie zu fotografieren?

Nachts standen wir bei eisigen Temperaturen draußen und haben auf die Diva gewartet, die sich nur zeigt, wenn sie will. Schon am zweiten Abend hatten wir Glück – und hätten es anfänglich fast verpasst. Wir fuhren mit dem Auto in Richtung Finnland, als wir einen Bus einer Nordlichttour sahen. Die Leute waren ausgestiegen und schauten in den Himmel. War das was? Wir sahen nur eine sanfte Wolke. Bei genauerem Hinsehen war die Wolke aber leicht grünlich, mit blosem Auge aber schlecht zu erkennen. Wirklich gesehen haben wir das Nordlicht erst, als wir auf die Kameradisplays sahen. Dort war es eindeutig grün! Juhu!

Zum Glück wurde das Nordlicht an diesem Abend noch so stark, dass man es wirklich sehen konnte. Danach folgten einige Tage ohne Nordlichter und ein bißchen Enttäuschung machte sich breit. Eine Woche Dunkelheit in Nordnorwegen und nur eine Nacht mit Nordlichtern?

 
In den Silversternacht wurden wir mit einem Nordlichtbogen überrascht, der sich über Stunden hielt. Er war so stark und schön, dass wir sogar an mehreren Orten fotografieren konnten. In der letzten Nacht hatten wir dann sogar noch wunderschöne Nordlichter mit wechselnden Formen.
Die Reise hatte sich also gelohnt.
 
Das war 2013.
 
2014 und 2015 haben wir unser Glück in Island versucht. Dreimal haben wir Nordlichter gesehen, die aber schnell wieder verschwanden.
 
In genau 100 Tagen wird es nun wieder so weit sein. Ich kann jetzt schon die Aufregen spüren. Ich fühle schon die dicke Winterkleidung mit Schal, Mütze, Handschuhen, das kalte Metall des Stativs, die frische Nachtluft… und die Spannung. Wird es klaren Himmel geben? Werden wir Nordlichter sehen? Drückt uns die Daumen!

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